Weihnachtliche Pflanzen und Gewürze mit Uwe Schlutt

Shownotes

Kontakt und Informationen zu Uwe Schlutt:

Webseiten:

https://heilpraktiker-schlutt.de

https://phytaro.de/

Instagram: @PhytAro

Facebook: Phytaro

Mehr über ganzheitliche Therapien:

Neuigkeiten aus der Forschung

Instagram

Facebook

Kontakt zur Redaktion: redaktion.natur@mgo-fachverlage.de

Transkript anzeigen

00:00:14: Ich finde dieses Immergrüne, das bringt uns einfach auch dahin, dass diese Zeit dessen, wo Bäume kahl sind, dass man sich mit diesen Immergrünen bewechseln, gut daran erinnern kann, dass das Grün wiederkommt und dass wir einfach in einer Ruhezeit sind.

00:00:39: Willkommen bei Naturheilkunde Kompakt.

00:00:41: Eure Podcast für Erfahrung, Wissen und Praxis aus der Naturheilkunde.

00:00:45: Mit direktem Weg in eure Ohren.

00:00:47: Ob Basics und Hintergründe oder Tipps und Trends.

00:00:50: Unsere InterviewpartnerInnen Teilnaber und unterhaltsam, ihr wissen.

00:00:54: Ausgesuchte Themen kombiniert mit erfahrenen Expertinnen.

00:00:58: Wir fragen nach zu Fällen aus der Praxis oder beleuchten traditionelle wie moderne Therapiemethoden aus der ganzheitlichen Medizin.

00:01:10: Der Podcast Naturhölkunde Kompakt dient ausschließlich dem kollegialen Austausch und der Information und Fortbildung in therapeutischen Fachkreisen.

00:01:19: Der Podcast ersetzt nicht die Beratung durch einen Therapeuten oder Arzt.

00:01:23: Die Inhalte dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose oder als Empfehlung zur Behandlung von Krankheiten interpretiert werden.

00:01:30: Aussagen von Interviewpartnern stellen nicht zwangsläufig die Meinung der MDO-Fachverlage dar und unterliegend im Wandel der Zeit sowie aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

00:01:41: In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema beinheitliche Pflanzenortgewürze.

00:01:45: Ich bin Elphirodatus, Redakteurin des Magazins der Heilpraktiker.

00:01:48: Und ich spreche heute mit Herrn Uwe Schlott.

00:01:52: Hallo, lieber Uwe.

00:01:53: Wie schön, dass wir heute gemeinsam eine Podcast-Folge aufnehmen.

00:01:57: Magst du dich unseren Hörern einmal kurz vorstellen, wer bist du, was machst du so?

00:02:02: Das mache ich doch sehr gerne und freue mich, dass wir diese Aufnahme heute miteinander machen.

00:02:07: Mein Name ist Uwe Schlutt.

00:02:09: Ich bin seit gut dreißig Jahren Halbpraktiker in eigener Praxis und vor... Inzwischen habe ich gemeinsam mit dem Ehepaar German die für Tavo Halbpflanzenschule gegründet.

00:02:22: Und wir beschäftigen uns dort, wie der Name sagt, mit Phyto und Aromatherapie, das, was auch in meiner Praxis der Schwerpunkt ist.

00:02:30: Und insofern verbinde ich da natürlich meinen Beruf und meine Berufung miteinander auch gleichzeitig dieses Wissen, um die Halbpflanzen weiterzugeben und sie in sein Leben zu holen.

00:02:41: Ich meine, das habe ich jetzt bei vielen... Heilpraktiker und Therapeuten gehört, dass die zwar einen ganzheitlichen Ansatz natürlich fahren, aber es so eins, zwei Kernthemen gibt, die ihnen doch ganz besonders nah am Herzen liegen, ist dann auch immer spannend, dann zu sehen, wie sich dann dieses Herzensthema in alle anderen Bereiche der Arbeit überträgt, dass das überall mitgekommen ist.

00:03:05: Wie bist du denn zu den Heilpflanzen gekommen?

00:03:07: Das frage ich mich eigentlich auch immer schon in meinem Leben.

00:03:09: Und ich hatte also nicht das Glück, dass ich über meine Großeltern oder Eltern oder so etwas dieses Leben mit Halbpflanzen vorgelebt bekommen habe.

00:03:18: Das war bei meinen Großeltern überhaupt kein Thema, bei meinen Eltern eigentlich auch nicht.

00:03:22: Und ich habe als Kind mich immer schon mit Tees und Pflanzen beschäftigt.

00:03:27: Und ich bin deshalb zu dem Schluss gekommen, dass ich gesagt habe, ich habe das aus dem letzten Leben oder aus meinen letzten Leben mitgebracht.

00:03:34: und bin auf diesen Weg gesetzt worden, ohne dass ich den so wirklich bewusst gewählt habe.

00:03:39: Ich bin ihn dann halt nur bewusst weitergegangen und habe es dann bei den Gegenden genommen, dass ich offensichtlich diese Verbindung zu den Pflanzen habe.

00:03:48: Ich bin als Kind schon losgezogen, habe Tees gesammelt, Tees angewandt, habe mich da belesen.

00:03:53: Und wie gesagt, dieses Interesse habe ich mitgebracht.

00:03:56: Das habe ich nicht über die Verwandtschaft mitbekommen.

00:03:59: Ich habe das immer wieder in meinen Seminaren.

00:04:02: Hatten wir jetzt vor kurzem auch, dass jemand sagt, auch meine Oma hat mich immer mitgenommen und wir sind dann raus und haben gesammelt.

00:04:08: Da bin ich dann immer so ein kleines bisschen neidisch und sage, aber so hat es ja auch geklappt.

00:04:12: Ja.

00:04:14: Doch das kann ich aber verstehen.

00:04:15: Vor allen Dingen ist es ja dann schön, wenn man sich dann jetzt nicht vom Umfeld gezwungen sieht, so ein Interesse dann zu ignorieren oder da noch der Gegend gearbeitet wird.

00:04:24: Diese Geschichten gibt es ja auch, dass dann noch der Widerstand da war, über den man hinweg musste.

00:04:28: Aber wenn du zumindest deinen Interessen dann einfach nachgehen und willsam sein konntest, ist ja schon mal viel getan.

00:04:34: Ja, genau.

00:04:35: Das hat sich auch sehr gut angefühlt und es wurde von allen Seiten gut aufgenommen.

00:04:39: Und wenn einer eine Erkältung hatte, dann wurde ich hinterher auch gefragt, hast du mal ein Tee für mich?

00:04:43: kannst du mal was tun, was ja auch nicht so selbstverständlich ist.

00:04:46: Manchmal reagiert das Umfeld ja eher ablehnend, wie du das gerade aussagtest.

00:04:50: Aber das hatte ich überhaupt nicht, Gott sei Dank.

00:04:53: Auch ein Geschenk.

00:04:54: Oh ja, ein großes.

00:04:55: Genau.

00:04:55: Wir sind jetzt in der... Ich sag jetzt mal Vorbeinachtsfolge des Podcasts.

00:05:00: und ja, ich sag jetzt mal so November, Dezember sind jetzt nicht so die Hochzeiten des frischen Pflanzensammelns.

00:05:06: Für die meisten Leute zumindest nicht.

00:05:08: Also der Kenner weiß glaube ich schon, wo er seine Wurzeln findet.

00:05:10: Aber so ganz so intuitiv ist es dann für die meisten Leiden nicht mehr.

00:05:14: Aber trotzdem haben wir ja in dieser Zeit viele Pflanzen und Gewürze, die uns... Ich sag jetzt mal auch schon seit längerer Zeit, begleiten die uns immer wieder im Alltag begegnen.

00:05:23: Und über die wollte ich mit dir so ein bisschen sprechen, was gehörten für dich da dazu, die klassischen Weihnachtssachen?

00:05:30: Eine stört einen ja immer, wenn man in die Läden geht und findet dann schon knapp nach Ostern die Spekulatius oder so etwas.

00:05:37: Aber jetzt in dieser Zeit gehören einfach diese schönen, warmen, wärmenden Gerürze, die einem die Wärme einbringen, die draußen das Wetter ja meistens vermissen lässt.

00:05:47: Heute ist der erste so richtig kühlere Tag, ne?

00:05:50: Das ist irgendwie fünf Grad draußen.

00:05:52: Wir hatten jetzt ja im November, den goldenen Oktober sozusagen.

00:05:56: Aber umso mehr lernt man jetzt einfach Gewürze kennen, wie Nelke, wie Zimt.

00:06:01: Da bin ich wirklich so auch der Klassiker und sage so diese ganzen schönen warmen Geschichten, diese heimlichen Geschichten, die liebe ich einfach total.

00:06:09: Wenn es jetzt darum geht, weiß ich nicht, jetzt war Apfelzeit und dann Apfelkompott zu kochen und da ein Stück Zimt drin, da rein zu tun.

00:06:17: Strömt dieser Zimtduft durchs ganze Haus verbunden mit dem Apfelduft.

00:06:20: Einfach ne herrliche Geschichte.

00:06:23: Ich glaube, Zimt ist was ganz, ganz viele Leute mit dieser Weihnachtszeit verbinden.

00:06:27: Alleine schon, ob den Weihnachtsmärkten, wenn dann die gebrannten Mandeln überall durch die Gegend duften und dann diese Nüsse mit diesem Zimtaroma.

00:06:34: Da kommt glaube ich keiner dran vorbei, das irgendwo zu verbinden.

00:06:38: Aber es, du hast ja auch schon Nelke genannt, es gibt ja wirklich viele so wärmende Gewürze, die jetzt so typisch sind.

00:06:43: Was fallen ja noch zwei, drei ein?

00:06:45: die da jetzt noch mit, ich sag's mir vielleicht nicht ganz so prägnant im Vorderen Hirn sind.

00:06:50: Ja, woran wir immer denken sollten, finde ich bei so wärmenden Geschichten, ist schlicht und ergreifend auch der Pfeffer zum Beispiel.

00:06:57: Den finde ich auch immer sehr spannend, weil die meisten verbinden den einfach nur mit Salz und Pfefferstreuer auf dem Tisch, am besten auch noch gemahlener Pfeffer, der da schon monatelang umsteht und total muffig riecht.

00:07:09: Aber ein schöner frischer Pfeffer mit seiner schönen Schärfe, die auch diese Wärme verbindet, ist natürlich auch eine wunderbare Geschichte.

00:07:17: Wir haben den Ingwer jetzt auch, der Ingwer mit seiner zitronigen frischen Wärme bringt einfach auch noch so ein bisschen Licht und Sonne auch noch gleichzeitig mit seinem Geschmack und seinem Geruch.

00:07:30: Ich finde am deutlichsten wird es immer, ich habe mich in letzter Zeit unglaublich darüber gefreut, dass einige Hersteller von ätherischen Ölen zum Beispiel auch dazu übergegangen sind, dass ätherische Öl des Ingwer aus dem frischen Ingwer zu gewinnen und nicht mehr aus dem gemahlenen Ingwer, weil ich finde nichts grausiger als dieses gemahlene Ingwermehl, das so im Abgang nach Schusole riecht.

00:07:55: sondern so dieses frische Warme des Ingwer, einfach eine Tasse heißen Wasser, ein, zwei Schalben Ingwer rein und dann strömt einem dieser, dieser zitronisch frische Beruch in die Nase und auf der Zunge hat man das schöne Wärmde des Ingwer, finde ich auch eine ganz geniale Sache.

00:08:13: Welches Gewürz sich eben auch klassisch liebe, ist einfach die Nelke, wirklich die Gewürznelke.

00:08:18: Die häufig überdosiert wird, sodass sie dann also sehr streng schmeckt, finde ich schon.

00:08:24: Aber so sanft die Gewürznelke, die finde ich einfach auch eine wunderbare Geschichte.

00:08:28: Die gehört auch dazu, finde ich.

00:08:30: Ja, ich meine ich glaube die Erinnerungen daran, dass man im Rotkraut auf die einzige Nelke gebissen hat.

00:08:35: Die hat jeder irgendwo, der Mund schon fast traub wird für Intensität.

00:08:41: Aber das fürs Rotkraut an sich bietet sich schon ganz viel Bonus, wenn da so eine drin ist.

00:08:47: Ja und dann nimmt man einen Papierteefilter und gibt die Gewürze dahin rein und nimmt sie dann hinterher wieder raus, genau wie aus dem Sauerkraut, die Wacholderbeere, damit man da nicht drauf beißt und schon haben wir genau das.

00:08:59: Unterschiede, die massive, die intensive Gewürznäcke, die finde ich einfach viel zu betäubend.

00:09:07: Da merkt man schon, das ist too much, also dass man da ein bisschen runter fährt und einfach nur dieses Nette im Hintergrund hat, dass einem eher in die Nase als auf die Zunge steigt sozusagen.

00:09:18: Ja, ich kenne Nelkenkaun ja auch wirklich als so Übergangshilfe bei Zahnschmerzen.

00:09:23: Also da wirklich dieser betäubende Effekt mit dabei ist.

00:09:26: Und allein das sagt ja schon, dass das jetzt nichts ist, was man pur im Mund haben muss, außer man hat eben Zahnschmerzen, weil sonst will man ja beim Essen doch eher was schmecken und nicht eine Betäubung haben.

00:09:35: Und schon riecht es nach Zahnarzt, wenn man das tut.

00:09:40: Der Negativaspekt daran.

00:09:42: Ich meine, wir waren jetzt schon... Am Rand bei ätherischen Ölen.

00:09:46: Da gehört ja im Prinzip in der Weihnachtswinterzeit auch immer die Zitrusfrüchte irgendwo mit dazu.

00:09:50: So die iranischen Mandarinen, auch wieder ein bisschen Sonne im trüben Alltag.

00:09:55: Die Drehsbrot als die lachende Sonne des Südens, wie man sie so schön bezeichnet.

00:10:01: Die Zitrusfrüchte sind ja doch sehr... sehr vielseitig, wenn man sich mal mit allen beschäftigt.

00:10:08: Da ist ja viel Charakter dahinter, wenn man sich die verschiedenen Angen guckt und dann kann ja auch jeder so sein Liebling finden.

00:10:14: Genau.

00:10:14: Und die Zitrone denkt man kaum um diese Jahreszeit, berechtigterweise, weil sie einfach so kühl ist und aber so eine schöne Blutorange oder eine Bergamott oder Mandarine rot oder so etwas herrliche Düfte.

00:10:27: Und wie ist es so, ich sag mal allgemein mit, es gibt ja noch so ein paar Pflanzen, die mit der Weihnachtszeit verbunden sind, die Nadelbäume, die Mistelsweige jetzt in Amerika in jedem guten Weihnachtsfilm fehlen dürfen.

00:10:41: Da gibt es ja noch so ein paar Sachen, alles in der Grüne im Prinzip.

00:10:45: Was hat das für uns in dieser Zeit so mitzugeben?

00:10:49: positiven Sachen.

00:10:50: Ich

00:10:50: finde dieses Immergrüne, das bringt uns einfach auch dahin, dass diese Zeit der Ruhe, dass diese Zeit Dessen, wo Bäume kahl sind und vielleicht nicht ganz so nett aussehen, dass man sich mit diesen immer grünen Bewechsen gut daran erinnern kann, dass das Grün wiederkommt und dass wir einfach in einer Ruhezeit sind und nicht in einer Zeit des Absterbens.

00:11:11: Das sieht ja immer so ein bisschen aus.

00:11:13: In unserem Baum seine Blätter verliert.

00:11:15: für mich sieht das immer ein wenig traurig aus.

00:11:17: Und nachdem es sehr schön aussieht, wir haben zum Beispiel im Garten einen Ginko.

00:11:23: Und der wird im Herbst wirklich zitronen, quietschen, gelb erstmal mit seinen Blättern, bevor dann irgendwann mit einem Schlag alle Blätter unten sind und dann sieht dieser Baum aus wie tot.

00:11:35: Wenn ich dann mit Zweigen zu tun habe, die immer grün sind, die ich mir reinhole, wenn ich mir dann Nadelbäume hereinhole, wenn ich aber auch zum Beispiel ein Lorbe hereinhole, der dann auch seine grünen Blättern noch hat oder dieser Mistelzweig, dann zeigen einem diese Pflanzen.

00:11:52: einfach, dass es hier um eine Zeit geht, die Ruhe bedeutet und aus der wir wieder herauskommen.

00:11:58: Und dann kann man sich so ein bisschen anders wieder grünen, finde ich, erinnern, wie man diese grünen, immer grünen Bretter da hat.

00:12:04: Das ist eine schöne Kontinuität.

00:12:06: Dass

00:12:06: es ja vielleicht zu Ende geht, aber damit das Leben nicht automatisch aufführt.

00:12:10: Das ist so dieses, weil es hat ja dann der dunkle Jahreszeit immer mal so ein bisschen dieses Trübe, dass einige Menschen dann so mit der... Motivation und Erlaune kämpfen und sich dann die Sonne und das Grün reinzuholen.

00:12:23: Mit den ganzen Sachen.

00:12:24: Das ist natürlich eine coole Sache.

00:12:26: Und dann gehören ja irgendwo noch die Nüsse mit in dieses Bouquet der Weihnachtszeit.

00:12:31: Also ganz, ganz klassisch für mich die Walnüsse.

00:12:35: Ich kenne es auch noch so als Weihnachtsdeko.

00:12:36: Dann noch schloss eine Walnüsse schön bemalt und an den Weihnachtsbaum gehangen.

00:12:40: Aber die haben ja auch sonst einiges zu bieten.

00:12:43: Ja, die Nüsse sind natürlich auch ähnlich wie die Wurzeln, die jetzt ja auch hoch in der Konjunktur stehen, wenn die Pflanzen sich dahin zurückgezogen haben.

00:12:51: So sind die Nüsse natürlich gerade die Energiebomben der Pflanzen, mit denen sie dann eben den Grundstein legen wollen für die nächste Generation.

00:13:00: Und das machen wir Menschen ja ganz gerne, dass wir dann einfach uns bei den Pflanzen bedienen und überall dort bedienen, wo sie ihre wertvollen Stoffe eingelagert haben.

00:13:10: Das sind eben im Bereich der Nüsse die Fette und die Öle, die enthalten sind.

00:13:14: Und man weiß ja lange schon, um die gesundheitsfördernde Wirkung der Walnüsse.

00:13:19: Und inzwischen weiß man, welche Bedeutung die Fette der Walnüsse für den Nervenstoffwechsel haben.

00:13:26: Und wir sind dabei zu beobachten, wie viel besser als Menschen geht, die mit ihrem Hirnleistungsstörung zu tun haben, dass ja immer mehr wird seit wir wie jetzt kürzlich in einer Studie herausgearbeitet wurde, ungefähr die Menge von zwei Plastik-Schraubverschlüssen von Wasserflaschen an Mikroplastik, alle schon in unserem Hirn so unbemerkt hoffentlich mit uns herumtragen.

00:13:50: Und wenn wir dann hingehen und sagen, das, was da an Struktur fanden sein sollte, gesund, können wir wunderbar unterstützen, indem wir eben auf den Konsum dieser hochwertigen Pflanzenöle uns besinnen, die in den Wahlmüssen auch enthalten.

00:14:06: Und da kommen ja zwei Dinge zusammen.

00:14:07: Wenn man so eine Walnuss öffnet, dann ist ja schon in der Literatur unglaublich oft beschrieben worden, dass diese Walnusshälfte von ihrer Struktur mit ein bisschen Fantasie ja auch so unserer Großhirnrinde ähnelt.

00:14:22: Und diese Signatur einfach dann auch mal aufzunehmen und sagen, wenn es uns schon dran erinnert, dann, ich sage immer, wir, der liebe Gott, Sie schon was dabei gedacht haben, diese Strukturen sich so ähneln zu lassen.

00:14:33: Ja, das ist mal da.

00:14:35: Haben ja kluge Köpfe über die Jahrhunderte viele solche Verbindungen herstellen können, die inzwischen ja immer mehr dann auch von der Wissenschaft nachgewiesen werden.

00:14:44: Ja.

00:14:44: Dass da unsere Vorfahren in vielen Fällen richtig lagen, beziehungsweise sich halt dann die Verbindungen tatsächlich gemerkt haben, die sich auch bewahrheitet haben.

00:14:52: Da wird es wahrscheinlich noch ein paar mehr gegeben haben, wo sie dann ausprobiert haben, festgekommen, so wirklich springen tut es nichts.

00:14:58: Und dann zückt die wieder in Vergessenheit geraten.

00:15:00: Bin ich mir zumindest ziemlich sicher, dass das ...

00:15:04: Aber sie waren ja auch darauf angewiesen, diese Wege auf diese Art und Weise zu finden.

00:15:08: Es gab keine Laboruntersuchung, es gab keine, weiß ich nicht, höchstens die Doppelblindstudie, die dann eben nicht so vorgeschrieben.

00:15:16: Aber wenn man dann gesagt hat, habe ich jetzt eine Zeit genommen, hat mir nichts gebracht, also werfen wir mal wieder über Bord.

00:15:21: Aber nach diesem Trial and Error-Prinzip ist eben nicht alles gegangen, sondern unsere Alkvorderen waren ja einfach darauf angewiesen, sich die Hilfe aus diesem Bereich zu holen und sind umso aufmerksam und haben umso mehr Lernzeichen zu lesen.

00:15:36: Und das ist ja lange Zeit wissenschaftlich leider aber erkannt worden, wo man sagt, so ein Blödsinn, nur weil eine Flanze gelb ist, hat sie nicht was Gutes für die Leber oder so etwas.

00:15:46: Diejenigen, die diese Brücke nicht verstanden haben, wie man sie betreten muss.

00:15:52: Und in dem schönen Lied haben wir es ja, seht ihr, den Mond dort stehen, er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.

00:15:59: So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen.

00:16:02: weil unsere Augen sie nicht sehen.

00:16:04: Dieses Bauchgefühl zu haben, die Intuition zu haben, haben zu müssen, um gesund zu bleiben, weil es eben keine anderen Wege gab.

00:16:13: Das hat viele Wege geöffnet, die uns heute, Gott sei Dank, immer noch überliefert sind.

00:16:18: Denn Phytotherapie und Aromatherapie, nicht so ganz, aber Phytotherapie, ist doch gut dokumentiert über die Jahrhunderte in wunderbaren alten Büchern.

00:16:27: doch auf jeden Fall.

00:16:29: Die konnte man dann auch so schön malen.

00:16:30: Also ich sag mal, diese alten Bücher, das waren ja oft Schätze, die mit ganz viel Liebe festgehalten wurden.

00:16:36: Und gerade so in den Klosteren, Schreibereien, wurde dann ja auch wirklich gezeichnet und künstlerisch tätig.

00:16:42: Und da haben sich ja, glaube ich, auch die Pflanzen wirklich angeboten, weil sich das auch so schön festhalten ließ.

00:16:48: Und es ist ja auch immer dieses, die Pflanzen kommen zu einem, die man selber braucht, was ja auch immer gerne gesagt wird.

00:16:54: So dass, wenn ich plötzlich ein Jahr, in einem Jahr die Löwenzahn, die beschrubbt im Garten habe, so möchte ich mir vielleicht Gedanken machen, warum genau dieses Jahr.

00:17:04: Genau, richtig, super.

00:17:05: Bei vielen Menschen der Fall, dass sie sagen, der ganze Garten ist voll mit diesem doofen Ackerschaftlheim.

00:17:11: Und ich bin dauernd dabei, den rauszurupfen, wo man dann sagt, also bei deiner Osteoporose Problematik solltest du ihn lieber essen, als ihn rausruppen.

00:17:20: Und das ist ja seltsamerweise immer noch der Fall.

00:17:22: Früher habe ich das ja noch mehr verstanden, als ich mich angefangen habe, bei uns war es auch noch so, dass mit Gülle, mit Abwässern der Garten gedüngt wurde.

00:17:35: Und dass man dann sagte, dass was die Hausbewohner so produziert haben, da gab es auch noch keine öffentliche Kalisation, da wurde die Klärgrube ausgefahren in den Garten.

00:17:44: Was die Hausbewohner so produziert haben, hat dann bestimmten Nährstoffgehalt in den Gärten entsprechend hervorgerufen.

00:17:51: Und dann kann man verstehen, dass Pflanzen, ich sage jetzt mal kopfmäßig verstehen, dass Pflanzen dann auch sich dort ansiedeln.

00:18:00: wo bestimmte Stoffe dann in den Hinterlassenschaften der Menschen vorhanden sind.

00:18:05: Und inzwischen ist das nicht mehr der Fall öffentlich, keine Session, alles weg und so weiter.

00:18:10: Und jetzt sind wir bei dem energetischen Teil, dass diese Pflanzen auch den energetischen Anteil des Menschen reagieren.

00:18:16: Auch das funktioniert und das ist ja das Faszinierende an Pflanzen.

00:18:20: Sie sind eben keine grünen Retorten, die irgendwelche Hauptwerkstoffe produzieren und der Rest ist unreinigter Beikram, sondern es sind Wesen, die da sind.

00:18:32: Und das kommuniziert auf energetischer Ebene und funktioniert wunderbar.

00:18:36: Ja, und das dürfen wir ja gerade dann jetzt auch so wieder mehr unsensbewusstsein holen, dass man halt nicht nur den Tee trinkt.

00:18:44: den Kamellen-Tee trinkt, weil man den Magen hat, sondern dass der halt noch ein bisschen mehr macht, wenn jemand den Kamellen-Tee nicht mal riechen kann, dann braucht er ihn vielleicht nicht, sondern da gibt es zum Glück immer Alternativen.

00:18:56: Genau.

00:18:56: Weil es halt eben nicht nur um die reine sekundär Pflanzenstoffwirkung oder Wirkstoffwirkung geht, sondern dass da immer noch mehr dabei ist, was dann auch gerade bei Kindern ganz klar zurückgemeldet wird, i oder das möchte ich gerne oder...

00:19:09: Genau.

00:19:10: Und das haben wir besonders bei den Aroma-Ölen, weil die sind wirklich... Essenzen der Pflanzen, dass manchmal Kinder diese Weihnachtsdüfte, die wir Erwachsene gut finden und da ist es häufig so eine Nelke oder so etwas, es mögen Kinder nicht unbedingt.

00:19:24: Die mögen Mandarine, die mögen andere Düfte und das kennen wir ja auch.

00:19:30: Wenn wir irgendwo hinkommen und wir mögen den Geruch dort nicht, dann stinkt es uns da.

00:19:35: Und wenn wir jemanden nicht riechen können, dann können wir den halt nicht riechen.

00:19:38: und andersrum, wenn irgendwo ein netter Geruch da ist, dann lassen wir uns davon unglaublich gerne anziehen.

00:19:44: und nicht umsonst stellt ja inzwischen weiß ich nicht, irgendwelche Discounter da, ihre Kaffeemaschinen in den Eingangsbereich.

00:19:50: und wenn in den Laden kommt es als erstes die Brötchenabteilung, damit es einfach schon so lieh riecht, dass du Hunger bekommst und die dreifache Menge Einkaufs von dem, was du vorhatst.

00:19:59: Und das macht es aus, wenn wir jetzt in dieser Zeit dann eben Düfte ins Haus holen.

00:20:04: wir uns einen Kiefernzweig ins Haus holen.

00:20:07: Ich lege den total gerne etwas auf unseren Kaminofen einfach und lasse diese ätherischen Öle aus, den Zweigen raus duften.

00:20:16: Oh, das riecht einfach so toll.

00:20:18: Und dann gibt es Düfte, die mag man absolut nicht.

00:20:21: Und dann muss man eben sagen, an der Stelle muss ich den nicht haben, sondern lieber die, die ich gerne mag und die mir gut tun, die Düfte.

00:20:29: Und das ist gerade auch so.

00:20:30: bei einem letzten Jahr hatte ich für meine Praxis so als Giveaway für die Patienten so einen kleinen Duftstift fertig gemacht, so ein Inhalierstift, den man eben so an die Nase halten konnte und hab da so eine wintergute Laune Mischung reingemacht.

00:20:46: Ich weiß gar nicht mehr, was ich drin hatte.

00:20:47: Da war eben auch ein Pettigraf von einer Bitterorange drin und eine Orange und natürlich ein Zimt, unten Tonka und eine Vanille und ein bisschen Benzoi.

00:20:57: ... eine Bergamotfer, glaube ich, noch mit drin.

00:20:59: Ninneinzig, fünf Prozent der Patienten haben das Ding super gefunden ... ... und zwei, drei Patienten haben gesagt, ... ... boah, ich mach's überhaupt nicht, muss ich Ihnen ehrlich sagen.

00:21:10: Gibt's immer, selbst wenn man so eine Luftmischung hat, wo man sagt, ... ... das ist eigentlich so eine Mischung, ... ... die müsste eigentlich auf, ... ... ja, ich sag mal, gegen Liebe stoßen, ... ... gibt's immer einige, die sagen, das ist nicht meins.

00:21:22: Wie mit dem Kammelntee.

00:21:24: Für einen ist Kammelntee gut, prima.

00:21:26: Ich war krank, ich habe Kammelntee bekommen, mir ging es besser.

00:21:29: Der andere sagt, ich bin Krammel-Urhol, immer muss ich dieses Zeug trinken.

00:21:34: Den kann man nicht mehr mit kaputt bekommen.

00:21:36: Ja, gerade so, auch das finde ich, ist bei Weihnachten ja so eine ganz persönliche Sache.

00:21:40: Welche... Welche Plätzchen wurden früher gebacken?

00:21:43: Hat die Oma selber Lebkuchen gemacht?

00:21:45: Gab's ein Lebkuchenhaus?

00:21:47: Das sind ja alles Gerüche, die ganz, ganz tief in uns drin bleiben.

00:21:51: Die dann auch mitbestimmen, was für uns dieses heimliche, warme, bisschen magische, das Weihnachten ja gerade als Kind

00:21:59: noch

00:21:59: hat, dann wieder transportiert.

00:22:01: Und dann gibt es wieder andere Gerüche.

00:22:03: Das war dann vielleicht die blöde Tante.

00:22:05: die immer diesen Plätzchen gemacht hat, den man eigentlich nicht leiden konnte, weil man immer ganz traf sitzen musste und den steifen Kragen tragen.

00:22:11: Und dann kommt man an diesen Geruch halt nicht mehr ran.

00:22:14: Und dann wird nur nach einer Winde gerochen.

00:22:19: Ja, genau.

00:22:19: Und dann überträgt sich das ja.

00:22:21: Und dann übertragen sich diese, ich sag mal, wohlführe Kompositionen, die auf ganze Familie.

00:22:25: Genau.

00:22:27: Und werden weiter vererbt, sozusagen, durch Vorlegen.

00:22:30: Und dann trifft man sich ab, heißt.

00:22:33: Und für Kinder darf einmal keine Plätzchen mehr backen.

00:22:35: Gemeinsam.

00:22:36: es gibt Plätzchen backen mit der ganzen Familie ein Highlight, das immer seltener wird.

00:22:39: Also inzwischen wird es wieder häufiger.

00:22:41: Und Tüte Spekulatius aus dem Laden ist nicht das gleiche wie selbstgebacken.

00:22:45: Nee, vor allen Dingen, weil ja wirklich eigentlich jede Familie ihre eigene Geburtskombination hatte.

00:22:50: Also so dieses eigene Rezepte nachgucken.

00:22:53: Ich hab das Glück.

00:22:54: Ich hab tatsächlich zum Auszug ein Rezeptbuch geschenkt bekommen.

00:22:57: Mein kleiner Bruder ist bei den Gomas Klingeln gegangen und hat sich Familienrezepte geben lassen, damit ich die alle gesammelt zum... dass ich einen Studienbeginn mitnehmen konnte.

00:23:06: Hast du einen Schatz?

00:23:07: Herrlichen Kommentaren von ihm noch dazu.

00:23:10: Aber ja, das hüte ich mir mein Auge ab für dieses Verschlein.

00:23:13: Aber was für einen Schatz?

00:23:14: Wie häufig ist es dann so, dass man erst merkt, wenn derjenige nicht mehr da ist, was da verloren gegangen ist?

00:23:20: Und wie viel da abreißt?

00:23:21: Ich finde, das ist sowas von Schade.

00:23:22: So gerade auch in dieser Welt, in der Convenience-Essen so eine große Stellenwert einnimmt und in dem die Leute losgehen und kaufen irgendeine ... keine Ahnung, sauer.

00:23:34: auch raten Gewürzmischung statt da was selbst zu machen.

00:23:37: Und das ist alles so von der Stange und der Geschmack leicht sich von von Flensburg bis gar mit Spatenkirchen.

00:23:45: Ist alles das gleiche hinterher.

00:23:47: Es

00:23:47: gibt ja diese klassischen Weihnachtsmalzeiten, also dieses klassische Winteressen, diese Wintergemüse, diese ganzen Kohlsort.

00:23:54: Was gehört denn da für dich an gewürzten Klassischerweise dazu?

00:23:57: Was sind denn so die Gewürze, die diese Gemüse so richtig streien lassen.

00:24:01: Ich überlege gerade, wenn ich so die Kohlsorten habe, dann stehen da für mich die Gewürze, das ist eher so bei dem Rotkohl zum Beispiel, auch der Klassiker.

00:24:10: Das ist so das, wo ich da stehe und sage, da gehört zu mich natürlich die Nählke dran einläutig.

00:24:16: Für mich gehört an einen Rotkohl zum Beispiel auch als Aromatisierung.

00:24:20: Ich mache den Rotkohl grundsätzlich mit Quitten statt mit Apfel darin.

00:24:24: Da kommt bei mir immer eine geraspelte Quitte mit hinein.

00:24:27: Also ich muss sagen, ich koche auch ein, also ich wecke ein richtig.

00:24:32: Ich koche jetzt nicht eine Portion Rotkohl, sondern die eine Portion Rotkohl ist bei mir in einem Dreißig Liter Topf.

00:24:38: So, dann gibt es hinterher zwanzig Gläser Rotkohl, die eingeweckt werden.

00:24:42: Und das mache ich immer zu der Zeit, in der die quittenreif sind.

00:24:45: In der sie anfangen, ihren Flaum zu verlieren, dann werden sie geflückt, dann lagere ich die noch ein bisschen, sie reifen noch etwas nach der ganze Keller, riecht toll nach Quitte.

00:24:55: Dann wird Rotkohl gehobelt und dann werden die Quitten geraspelt und dann wird dieser Rotkohl fertig gemacht.

00:25:01: Und dann gibt es da eben auch die Nelke, die berühmt natürlich mit hinein.

00:25:05: Ich liebe am Rotkohl etwas Cardamom, der so im Hintergrund schmeckt.

00:25:10: Das ist finde ich auch eine total leckere Geschichte, die da rein gehört.

00:25:14: Und ich arbeite viel mit Tonkabonen auch, auch in diesen Kursorten, so ganz eben ein bisschen rein.

00:25:21: Das gibt einen Geschmack, der nicht vorschmeckt, aber dieses weiche, aromatische, ergänzt dann einfach diese ganze Geschichte miteinander oder rundet das schön ab.

00:25:34: Sauerkraut ist, finde ich, der Klassiker auch für die Zeit, wenn man dann den Weißkohl gehobelt hat, hat das Sauerkraut angesetzt soweit und es ist fertig vergochen und es wird dann Sauerkraut rausgekocht.

00:25:46: Dann gehören natürlich die Wacholderbeeren hinein und das ist etwas sehe ich auch immer seltener, dass da Wacholder mit drin ist.

00:25:56: Da gehört für mich auch ein ganz klein bisschen Tonker dran.

00:25:59: Tonker gehört für mich an viele Sachen.

00:26:01: Tonker ist weich, Tonker ist warm, Tonker ist so heimelig, ohne so schwer zu sein wie eine Vanille zu sein kann.

00:26:10: Ich auch finde, ich gehört sowas daran.

00:26:12: Und es gehört mit einem guten Pfeffer abgeschmeckt.

00:26:15: Das ist für mich auch noch so ein A und O. Ich finde so, die Pfefferkultur hat sehr gelitten.

00:26:21: Wenn ich so die Pfefferkörner sehe, die da verkauft werden, die sind manchmal so wenig aromatisch.

00:26:27: Und der fertig gemahlene Pfeffer, der gibt Schärfe, aber keine Aroma.

00:26:34: Das muss das Aroma-Muskel bekommen.

00:26:37: Übrigens das ätherische Öl, schwarzer Pfeffer ist da eine große Hürfe, das ja gar keine Schärfe hat, sondern nur das Pfeffer Aroma hat.

00:26:45: Ja, ich habe ihn schon gesehen, ich habe ihn noch nicht gerochen.

00:26:48: Ich hatte es aber noch so auf der Wunschliste, wenn ich mal in einem Laden bin mit ein paar mehr ätherischen Ölen, dann suche ich mir mal zwei, drei aus, die ich mich anschnuppere, weil es mehr... Dann bin ich überladen, dann kriege ich sie nicht mehr auseinander.

00:27:02: Deswegen immer so ein bisschen, aber da bin ich auch schon neugierig drauf, um mal so ein Pfeffer richtig reinzulichen.

00:27:06: Also ein Pfeffer macht ja auch warm.

00:27:08: Genau.

00:27:08: Ohne dann scharf zu sein, das ist das Spannende da dran.

00:27:11: Wenn du einen guten Pfeffer hast, ich habe irgendwo so eine fünf Pfeffermischung mal gekauft, ich weiß gar nicht, woher.

00:27:18: Und wenn du die Dose öffnest, das ist ein richtig guter Pfeffer und riecht da dran und es riecht einfach nur Bäcker nach Pfeffer.

00:27:26: So ist das ätterische Öl und in Verdünnung ins Essen rein geht ja immer ein ätterisches Öl.

00:27:32: Bitte nicht pur reintun.

00:27:34: Nee, nee, nee, da muss schon irgendwie ein bisschen Trägeröl drunter.

00:27:37: Das ist nicht gut verdünnt.

00:27:40: Ja, immer wenn ich dann irgendwelche Kakaomischung und dann noch einen Tropfen orangischen Öl rein und dann schüttelt es mich immer.

00:27:46: Ich mein klar ist das Orangische den Toller Duft.

00:27:49: zu einem Kakao, aber nicht einfach das Öl rein kippen.

00:27:53: Auch davon ist noch toller.

00:27:55: Eine Teilnehmerin erzählte, dass sie eine Sauce Bolognese gekocht hat und hatte dann kein frisches Basilikum und sagt dann tue ich dann Tropfen Aromaöl rein und in den blubbernden Topf hinein hielt sie dann die Flasche über den Topf.

00:28:09: und wie das immer so ist bei den Aromaölflaschen entweder kommt nichts raus oder zehn Tropfen auf einmal.

00:28:15: und dann schüttelte sie auch so ein bisschen und in den blubbernden Topf macht.

00:28:19: Und dann waren vier, fünf, sechs Tropfen Basilikum in dem Topf.

00:28:23: Und sie konnte es auch nicht wieder rausholen, weil es köchelte.

00:28:27: So, und dann sagt sie, dann hat es den Mittag was anderes gegeben und sie hat dann noch mal vier oder fünf Portionen Bolognese gekocht und das alles zusammengeschüttet, dann ging's.

00:28:37: Ja, kann ich mir wahnsinnig gut vorstellen.

00:28:39: Deswegen bin ich da, ich liebe die ätherischen Öler, aber beim Kochen bin ich echt vorsichtig mit ihnen, auch weil ich für viele Personen koche.

00:28:46: Das wird so schnell zu viel.

00:28:47: Genau, kleine Fischchen fertig machen, hier Joghöröl rein, Eintropfenöl rein, Pipette drauf, Hürzöl, super.

00:28:54: Das ist eine gute Idee.

00:28:55: Ich habe ansonsten teilweise auch noch einfach nur den Duft dann in den Raum gegeben, so noch als zum Abrunden.

00:29:01: Das hat anscheinend schon gereicht.

00:29:04: Das ist jetzt zum Beispiel auch was, wenn man so diese Wohlfühlmomente, wenn man dann so ein Vanillepudding zu Fuß kocht und nicht eben aus der Tüte, sondern den einfach zu Fuß macht, vermisst dann halt ein bisschen diese quietschgelbe Farbe, die die Industrieprodukte haben, aber dann eben so ein Vanillepudding machen und da ein kleines bisschen Zimt auch rein und da ein kleines bisschen Bergamot rein zum Beispiel noch.

00:29:30: und das Ganze so warm und heimlich zu machen, finde ich jetzt um diese Zeit auch.

00:29:33: auch eine grandiose Geschichte, aber eben nicht diese Typen aus der Werbung, die dann nur mit irgendwem Zeug angeholen werden.

00:29:42: Ja, ich meine, da sind wir dann auch wieder bei der Ruhe und dem Rückzug, sich Zeit nehmen, sich in die Küche stellen, wo es warm ist, an den warmen Herd, so dieses, da macht man sich noch ein bisschen schönes Licht, vielleicht mit einer Kerze oder einer sanften Beleuchtung, dann hat man diese warme, reinmedelige Rückzugswärme, schönes Licht, und dann geht's auch, bevor man das zur gegessen hat, viel besser, wenn man sich die Zeit genommen hat.

00:30:08: Und das ich finde, das ist auch etwas ein Ritual, das uns verloren gegangen ist.

00:30:11: Früher war die Feuerstätte das Zentrum des Hauses.

00:30:16: Und wenn ich mir jetzt überlege... wie wir heute mit Kochen und Herd und so weiter umgehen und dann ist die bei einigen Leuten die Mikrowelle steht da in der Ecke und dann wird das Essen da heiß gebildet und das Zubereiten steht überhaupt nicht mehr im Mittelpunkt und auch dieses gemeinsam an irgendwo in der Küche diese Wohnküchen Geschichte, wo dann der Kohleofen an war.

00:30:38: Ich kenne das auch noch mit den Kohleherdmitten in der Küche.

00:30:41: und dann hat man in der Küche gegessen und gegessen und Ich finde das dann auch so schön, wenn man gemeinsam kocht zum Beispiel.

00:30:49: Und ich habe Gas herrt und da ist auch noch dieses Erleben der Hitze da und nicht irgendwie diese Induktionskochtdinger da, wo man überhaupt keine Idee mehr hat von Wärme und Kochen im Endeffekt.

00:31:02: Finde ich einfach eine schöne Sache.

00:31:04: Mein Mann sagte mir gerade, dass unser Bauer, der, also wir essen auch Fleisch, das ist jetzt nicht unsere Hauptgeschichte, aber ich bin so gerne mal ein Stück Fleisch, auch Weihnachten, da sind wir wieder da und die Rolladen und der Sauerbraten und so weiter.

00:31:19: Und er kam gestern an und sagte, Hof Schneider hat schon mal die Liste aufgemacht, wer was haben möchte.

00:31:27: Und die schlachten dann jetzt irgendwann aus ihrer am Herde von der Weide weg an Jungbullen und der wird dort am Hof aufgeteilt oder in einem Metzgeraum die Ecke und dann gibt es so ein Sechzehntel Rind.

00:31:40: Das zu kaufen mit allem drin und da haben wir uns wieder eingetragen.

00:31:43: Und ich freue mich darauf, in nächster Zeit wieder einen ganzen Tag in der Küche zu verbringen und dann Rouladen gebastelt zu haben, uns auch abbraten einzulegen und Frikadellen zu braten und das alles ein zu kochen schon mal und mich darauf zu freuen, wenn der Besuch kommt oder auch für uns, dass man dann sagt, was möchte, die heute Abend ist?

00:32:02: Ihr könnt aller Garten aussuchen.

00:32:05: So war frohe Tage eine Freundin von uns hier und wir gingen in den Keller.

00:32:09: Und wir hatten ein Wildschwein in einer Malzbiersauce.

00:32:14: Und es waren einer dieser verrechneten Tage.

00:32:16: Oh, sie sagt, das tut so richtig gut.

00:32:17: Ich hatte noch Blöße dazu gemacht.

00:32:19: Und dann gab es den Rotboden.

00:32:21: Und das war so ein richtiges Winteressen.

00:32:23: Oder Herbstessen

00:32:25: schon.

00:32:25: Absolut.

00:32:26: Ich bin dann auch, wenn man dann die Glinge hat, mal selber Knochen so bezumachen.

00:32:30: Also Knochen rauszukucken.

00:32:31: Das riecht auch dann irgendwie ganz lange noch in der Küche.

00:32:34: Einfach nahehaft.

00:32:36: Ich finde, das hat gleichzeitig einen prägnanten Eigenbruch, der aber jetzt nicht mit so, wo ich jetzt nicht so wahnsinnig die Assoziation zu habe, außer dass es halt nachhaft riecht.

00:32:47: Es riecht einfach lecker.

00:32:48: Man kann den Finger nicht genau drauflegen, was jetzt daran genauso lecker ist.

00:32:51: Das macht mir super auf dem Ofen ja immer, wenn die dann dafür fünf Stunden köchelt.

00:32:56: Das ist immer schön.

00:32:57: Und ich denke, das ist auch wirklich so die Zeit, wo wir uns bewusst sein sollten.

00:33:02: Wir haben, glaube ich, dem Bezug zu Rhythmus verloren.

00:33:06: Das finde ich immer wieder eine Geschichte.

00:33:09: wo uns auch Pflanzen wieder beibringen können, was Rhythmus ist.

00:33:13: Die Bäume uns beibringen können.

00:33:15: Jetzt ist die Zeit, es sind keine Blätter da.

00:33:17: Der Baum zieht sich zur Ruhe zurück.

00:33:19: Es ist nicht die Zeit für Aktivität.

00:33:21: Wir finden es ja schon toll, wenn wir ein Rhythmus haben, dass wir regelmäßig immer zur selben Zeit ins Bett gehen und aufstehen.

00:33:30: Das ist ja kein Rhythmus.

00:33:31: Das ist irgendwie ein starres Schema.

00:33:34: Und wenn man kann in dieser Zeit ... Da, wo man Naturverbundener lebt, ist jetzt einfach die Zeit der langen Abende und der dunklen Morgen.

00:33:45: Und dann gibt es die Zeit im Sommer, wo es wenig Abend und Morgen gibt, wo es dunkel ist und wo man dann sagt, da ist die Nacht eben vier oder fünf Stunden lang und jetzt ist sie eben neun oder zehn Stunden lang, wenn man es zulässt.

00:33:59: Und wenn wir da unseren Körper folgen würden, dann ging es uns auch, denke ich, gesundheitlich körperlich wie seelisch besser.

00:34:08: Wenn wir einfach ja annehmen, dass wir jetzt in die Zeit übergehen, in der Aktivität nur sekundär gefragt ist, sondern Regeneration gefragt ist, Ruhe gefragt ist und sich gemütlich mit üben setzen.

00:34:24: Genau, mal eher einen ruhigen Abend machen und ein bisschen früher ins Bett gehen, statt jetzt noch eine Party zu planen.

00:34:29: Ja,

00:34:29: oder bis um zwei Uhr Fernsehen und Chemies gucken oder so etwas.

00:34:35: Ich merke es bei mir immer ganz massiv, dass ich um diese Zeit wirklich so diesen Rückzugsbedarf habe, noch mehr... Ich möchte auch mal die Tür zumachen können.

00:34:43: Ich möchte mal alleine in einem Zimmer sein und nicht ansprechbar, sondern ich brauche dann diese Zeit nur für mich.

00:34:49: Und im Sommer ist dieses Bedürfnis einfach weniger.

00:34:53: Das heißt, da kann ich mir auch mehr vornehmen, ohne dass es über meine eigenen Grenzen hinausgeht.

00:34:57: Genau.

00:34:58: Und das ist, wir hatten es gestern.

00:34:59: Vorgestern habe ich mich mit einer ganz lieben Freundin getroffen und wir haben irgendwie fünf Stunden gequatscht.

00:35:04: Und gestern waren wir bei guten Bekannten von uns zum Kaffee trinken eingeladen und die sagte dann vorher noch, Ich sag, wir machen aber bitte nur Kaffee trinken.

00:35:13: Zum Abendessen möchte ich gerne wieder zu Hause sein.

00:35:16: Wenn die jetzt noch gesagt hätten, was sie meistens tun, dann bleibt noch zum Abend.

00:35:20: Ich habe da mal was vorbereitet.

00:35:21: Ich hätte keine Lust dazu gehabt.

00:35:23: Wir sind gestern Abend nach Hause gekommen.

00:35:25: Wir haben den Ofen angezündet und wir haben uns ein Tee gekocht.

00:35:28: Wir haben uns ein Buch genommen und haben uns auf die Couch verzogen.

00:35:32: Und das war der Rest des Abends.

00:35:33: So eine Zähnovahre im Bett oder um halb zehn oder so etwas.

00:35:37: Und einfach gut.

00:35:38: Und der Kater war auch immer dabei und war auch sehr zufrieden, damit du das hauptsächlich geblieben bist.

00:35:45: Ja, bei den Tieren kann man es dann auch mal einiges abgucken.

00:35:49: Also da die Zerdenken weniger.

00:35:51: Ja,

00:35:52: die Handel einfach.

00:35:53: Wenn ich sehe, wann der im Sommer mal in der Wohnung ist, der Kater, und wenn ich das jetzt in Wintersehe, der liegt dauernd auf der Couch und pennt.

00:35:59: Ich sage, guck mal, der macht es uns vor, wie es gehen soll.

00:36:02: Ja, und auch die kleinen Kinder machen das ja vor.

00:36:04: Die schlafen ja irgendwie unter viel besser und viel länger, was die Eltern immer freut.

00:36:07: Und dann kommt der nächste Sommer und die Nächte werden immer kürzer.

00:36:12: Da muss einfach eine Scheibe abschneiden.

00:36:14: Ja, und ich finde, da tut es so gut, auch auf das zurückzugreifen, was man in der Zeit des Aktivität oder der Aktivität geschaffen hat.

00:36:21: Ich liebe das auch jetzt wirklich.

00:36:22: Wir trocknen ja unsere Kräuter auch selber und die wir sammeln und da jetzt drauf zuzugreifen und so ein bisschen konservierten Sommer zu haben sozusagen und zu sagen.

00:36:32: Und jetzt ist es da nicht, dass es Arbeit macht, dass es Aktivität braucht, sondern dass es Ruhe bringt.

00:36:39: Und da rede ich jetzt nicht nur von beruhigenden Tees, sondern überhaupt, dass man drauf zugreift und sagt, guck, haben wir uns das angelegt und jetzt kochen wir uns in aller Gemütsruhe ein Tee draus und schmeißen Stövchen an und trinken den Tee nach und nach aus.

00:36:53: Ja, Winter ist zum Vorrede Verbrauchen.

00:36:55: nicht mehr zum Anlegen ist.

00:36:56: Das Anlegen ist vorher, das sollte jetzt irgendwann Ende Oktober dann so langsam abgeschlossen sein und danach darf man erst mal wieder faire brauchen.

00:37:06: Das gehört ja auch dazu, bei all der Freude, die das macht, solche Sachen herzustellen.

00:37:10: Aber wenn man sich dann selber nicht verbraucht, dann sollte man wenigstens verschenken an Leute,

00:37:14: die es brauchen können.

00:37:16: Aber diese Saisonalität, die ist ja auch verloren gegangen, dadurch, dass alles Allzeit da ist.

00:37:24: Welche Hektik und welche Panik dann schon ausbricht, wenn irgendwo ein Feiertag ist und der ist am Freitag oder ist am Donnerstag, ne am Freitag ist richtig, dann ist Freitag zu, dann ist am Donnerstag alles voll und am Samstag fürs Wochenende ist der Laden wieder so voll, dass es nach Leute, Montag ist wieder offen.

00:37:43: Das habt ihr, welche Grundpanik da aufkommt, ganz gediegen oder was da los ist, wie weit wir denaturiert sind, finde ich erschreckend, muss ich sagen.

00:37:53: Und das bringt mir einfach so dieser Kontakt zu den Pflanzen immer wieder, dass man auch, wie soll ich sagen, in der Abwechslung lebt.

00:38:02: Dieses Jahr ist es mir so gegangen, ich hätte unbedingt Steinklege gebraucht.

00:38:06: Unser Steinklevor hat es zu Ende.

00:38:08: Und weil letztes Jahr habe ich nicht so viel gesammelt.

00:38:12: Egal.

00:38:13: Und dieses Jahr stehe ich da und ich habe kaum Steinklege gefunden.

00:38:18: Und sag mal, es ist nur kaputt, ne?

00:38:20: Irgendwo hat die Pflanzenwelt dieses Jahr gesagt, es gibt üppig.

00:38:24: Weiß ich nicht, was dieses Jahr mir so aufhört.

00:38:26: Die wilde Möhre war unglaublich viel dieses Jahr.

00:38:30: Und dann hat man keinen Steinklege gefunden oder musste wirklich suchen nach diesem Steinklege, das man ihn fand.

00:38:36: Und sich dessen mal bewusst zu sein, dass nicht alles zu aller Zeit Klar, kann ich in der Apotheke gehen, kann mir Steinklick kaufen, ordentlich unterreden.

00:38:46: Aber dass nicht alles zu aller Zeit und immer verfügbar ist.

00:38:51: Aber das finde ich auch, das ist auch eine Lehre, die man annehmen sollte.

00:38:55: Ja, und inzwischen ist es ja wirklich Arbeit, sich damit zu beschäftigen, was ist eigentlich gerade saisonal?

00:39:01: Genau, hört man der gar nicht mehr im Griff, oder ist es irgendwie unverschämterweise nicht an den Kalender?

00:39:08: Und es gibt dann auf einmal, weiß ich nicht, vierzehn Tage später diese Pflanze, als sie normalerweise da ist.

00:39:13: Und wir haben ja, was mir gerade noch einfällt, als ich gerade so auf den Ofen, auch hier oben in der Praxis gucke, mein Mann ist ja Spanier.

00:39:21: Und wenn er bei seinen Eltern.

00:39:23: oder wenn wir bei seinen Eltern in Galizien sind, dann sammeln wir dort immer diese ganz langen Eukalyptusblätter.

00:39:28: Wir kennen ja hier meist nur diese ovalen Eukalyptusblätter.

00:39:31: Das sind ja die jungen Eukalyptusblätter.

00:39:34: Und wenn die Bäume älter werden, machen die ja so ganz lange.

00:39:37: Säbel und die sammeln wir dort immer und die stehen dann ganz häufig bei uns im Wasserbad auf dem Kaminofen und dunsten dann auch die ätherische Öle einfach so ein bisschen in die Raumluft, finde ich auch eine sehr schöne Möglichkeit, einfach so eine Raumbeduftung zu machen, unabhängig davon, dass man Aromaöle nimmt.

00:39:56: und da haben wir auch erst gedacht, wie Der Karte, deshalb komme ich darauf damit zurechtkommen mit dieser Beduftung, haben ihm die Eukalyptusblätter unter die Nase gehalten und er schubbelte sich dran und mochte sie offensichtlich.

00:40:07: Und dann haben wir gesagt, dann können wir den Duft auch einsetzen.

00:40:10: Ja, da muss man ja auf alle Hausbewohner Rücksicht genommen werden, wenn es um die Dürfte geht.

00:40:15: Genau, man will den ja nicht verscheuchen.

00:40:17: Aber ich denke, jetzt haben wir einen ziemlichen Bogen geschlagen.

00:40:21: Gibt es noch einen Weihnachts-Essen-Gewürz-Pflanze, wo du sagst, die haben wir jetzt vergessen?

00:40:27: Ich denke mal, die wesentlichen haben wir eigentlich Rosmarin um diese Zeit, zum Beispiel noch eine schöne Geschichte.

00:40:33: Der Rosmarin, der ja hier in unserem Breiten den Hauptwerkstoff Kampfer hat, der ist relativ kühl, dieser Kampfer-Werkstoff, aber er ist auch anregend.

00:40:44: Er ist beim riechen kühl, aber von seiner Wirkung her schön durchwärmen, kreislaufanregend.

00:40:51: Und da haben ja viele die Schwierigkeiten, wenn's Wetter sehr grottig ist draußen, dass sie dann sehr viel drinnen sind und haben ihre Kreislaufprobleme.

00:41:00: Da ist er der Rosmarin, sowohl als Tee als auch als leckeres Gewürz im Essen, da wo er reinpasst, zum Beispiel auch ein bisschen in.

00:41:09: einen Salat durchaus hinein zum Beispiel, ganz fein geschnitten mit einem wiege Messer eben klein gemacht in den Salat hinein, finde ich den Rosmarin um diese Zeit zum Beispiel wunderbar.

00:41:18: oder eine Rosmarin Butter daraus zu machen, einfach ganz klein geschnitten, nittene Rosmarin-Nadeln in die Butter hinein gegeben, schmeckt die ersten drei Stunden nach gar nichts, aber dann kommt dieser Rosmarin Geschmack durch.

00:41:32: Was übrigens auch genial geht mit Zweigen des Tannenbaums, egal welcher Tanne oder Fichte das ja meistens ist.

00:41:41: Das ist die Naden richtig schön klein hacken, klein wiegen, in eine Butter hineingeben, vermengen und den Tag durchziehen lassen und dann hat es eine Tannenbutter und die ist genial.

00:41:58: Ich bin sowieso so ein großer Nadelfan und deswegen ist bei mir Rosmarin, der gehört da halt dazu, einfach wegen der Form der Blätter, dass es halt diese Nadelform ist.

00:42:07: Und ich finde, Rosmarin hat auch was von Sommer in den Winter holen, weil es irgendwie als ein so mediterranes Gewürz, ja eigentlich trotzdem bei uns mit Sonnensommer verbunden, dann holt man sich das wieder so ein bisschen mit die Küche.

00:42:19: Genau, und ist schön kreislauffördernd, finde ich auch eine ganz schöne Geschichte.

00:42:24: Ja, aber ich glaube, dann haben wir wirklich jetzt einen... eine gute Runde gedreht, ein großes Bucket zusammengestellt.

00:42:31: Und dann kann sich jeder was hoffentlich mitnehmen.

00:42:36: Also ich nehme ein, zwei Inspirationen mit, was ich dann jetzt die nächste Zeit ausprobieren werde.

00:42:40: Nicht nur die Tannenbutter.

00:42:42: Es ist ja immer das Toilste dran an diesen Interviews, dass ich mir ja auch immer ein bisschen was an ein bisschen mitnähe.

00:42:50: Und ich finde wirklich, die Überschrift ist, dass das ist das, was ich immer, wir machen ja unsere Kräuterfachfrauausbildung bei der Kräuterfachmann auch gleichzeitig, aber da wir meist nur ein paar Quotenmänner dabei haben, ist es die Krautfrauausbildung bei uns.

00:43:05: Und da sage ich immer, die steht unter der Überschrift, Pflanzen in mein Leben holen auf sämtlichen Ebenen.

00:43:12: Sie sowohl achten und beachten, das ist immer eins.

00:43:17: Ich wohne hier ... in Gelsenkirchenburg draußen, zwar aber die Straße vorne.

00:43:23: Es ist so eine Siedlung mit Zechenhäusern.

00:43:25: Die meisten davon noch grauen viele schon.

00:43:28: frisch gestrichen und wenn Besuch zu uns kommt und die wissen, wie ich ticke und kennen das hier noch nicht, die sind immer ein bisschen irritiert, vorne eine recht befahrene Straße und dann gehen wir durch die, unten durch die Wohnung durch, sind im Wintergarten, kommen in den Garten raus, hinter Eisterm Garten und Pferdekoppel und Wald dahinter.

00:43:46: und dann sagten sie, ach so, jetzt verstehen wir, warum du hier wohnst.

00:43:50: Und dieses bewusste Wahrnehmen, wenn ich in einer Wohnung eingeklemmt wäre, wo es keine Pflanzen drum herum gibt, wo ich nicht in der Natur auftanken kann wieder.

00:44:00: Es gibt ja diese Diagnose-Nature-Defizitsyndrom, Naturdefizitsyndrom.

00:44:09: Wie denaturiert kann man noch sein, dass man nicht irgendwo hingeht und sich die Natur reinholt.

00:44:15: Und ich glaube, das ist das, die Pflanzen ins Leben holen auf allen Ebenen.

00:44:19: Er leben, von ihnen den Rhythmus lernen.

00:44:23: von ihnen profitieren, indem sie es zulassen, dass wir sie beernten, dass sie uns Wirkstoffe bringen, die uns helfen auf allen Ebenen, diese Selbstverständlichkeit wegzugehen von künstlichen Geschichten zu natürlichen Geschichten.

00:44:41: Ich glaube, wenn man sich das abguckt von den Pflanzen, dann kann es einem schon ein sehr gutes Stück besser gehen.

00:44:47: Ja, und man kann es jetzt zum Glück Schritt vor Schritt machen.

00:44:50: Das muss ja nicht von heute auf morgen für dich umgekrempelt sein, sondern man kann sich immer mal eine neue Inspiration holen und gucken, was bleibt hängen, was passt denn wirklich?

00:44:58: Und auch da haben wir hier bei den Rhythmus drin.

00:45:00: Es gibt ja Zeiten für alles, Zeiten, wo man für lange abends draußen sitzt, Zeiten, wo man mal schnell einen Spaziergang macht, flotten Schritte, damit es nicht so kalt wird.

00:45:10: Und so darf sich dann alles seine Zeit suchen.

00:45:12: Richtig.

00:45:14: Sehr schön.

00:45:15: Doch ich glaube, den... Den Ansatz kann jeder, egal wie tief in der Pflanzenkunde, mitnehmen, weil in Baumankupen kann jeder.

00:45:23: Genau.

00:45:23: Muss sich davon inspirieren lassen.

00:45:24: Dafür muss man jetzt nicht mehr wissen.

00:45:26: Nee, und ich muss kein Seminar Waldbaden machen oder irgendwie so etwas.

00:45:30: Allein, dass man es Menschen beibringen muss, wie man sich im Wald benehmen kann.

00:45:34: Ja, gut.

00:45:36: Nichts gegen die Waldbade-Seminare, aber etwas gegen die Notwendigkeit, das ja.

00:45:41: Dass man sie wieder braucht, dass man sie jetzt braucht, ja.

00:45:44: Ja, doch, kann ich absolut verstehen.

00:45:46: Danke für das schöne Gespräch.

00:45:48: Sehr gerne, danke auch.

00:45:50: Sehr angenehm.

00:45:51: Und es ist was Herliches über solche Selbstverständlichkeiten, die Pflanzen im Leben zu reden.

00:45:58: Ein bisschen dabei zu viele Sophieren.

00:46:00: Genau, wichtig.

00:46:07: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:46:08: Alle im Interview angesprochenen Studien sowie Firmen findet ihr wie immer in der Folgenbeschreibung.

00:46:13: Dort haben wir euch auch die Informationen zu unserer ExpertIn und Naturheilkunde kompakt hinterlegt.

00:46:19: Ich würde mich freuen, wenn ihr bei der nächsten Folge wieder rein hört.

00:46:22: Bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.